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Presse

Archiv 2011/2012
Presseartikel von, mit und über den Posaunenchor Reckenfeld

Aus http://www.muensterschezeitung.de/lokales/greven/Feier-mit-viel-Musik;art967,1685661
(24.06.2012)
50 Jahre Posaunenchor Reckenfeld

Feier mit viel Musik

RECKENFELD Die Sonne wollte zwar nicht scheinen, aber der Himmel hing am gestrigen Sonntag in der evangelischen Erlöserkirche voller Posaunen.

(Bild: MZ)
Zum 50-jährigen Bestehen des Posaunenchores Reckenfeld waren nicht nur viele Gemeindemitglieder in der Kirche versammelt, sondern auch Posaunenchöre aus dem Kirchenkreis Münster, der Landesposaunenwart der evangelischen Kirchen von Westfalen, Daniel Salinga, und Bürgermeister Peter Vennemeyer.

Seit der ersten Probe am 17. April 1962 ist der Posaunenchor ein fester Bestandteil der evangelischen Pfarrgemeinde. Gegründet und geleitet wird der Chor seither durch Bernhard Schmöckel. Aufgewachsen in Ostdeutschland, kam er im Februar 1956 als Tischlergeselle nach Reckenfeld. „Als ich damals aus dem Zug stieg, sagte ich direkt: Hier bleibe ich keine drei Tage“, erinnerte sich Bernhard Schmöckel lachend.

Liebe zur Musik Aber nicht nur die Liebe zu seiner Frau ließ ihn doch in Reckenfeld bleiben, sondern auch die Liebe zur Musik. „Bei der ersten Probe konnte keiner der Bewerber Noten lesen. Dennoch haben wir es geschafft, am 15. Dezember 1962 unseren ersten Auftritt zu absolvieren.“ Und das ist auch sein Motto: Nur nicht aufgeben! Schmöckel gehört wie Oswald Matysik seit 50 Jahren zur Stammbesetzung des Chores.

So galt der Festgottesdienst auch der Ehrung dieser beiden „alten Hasen“. Sichtlich bewegt und zu Tränen gerührt nahm Oswald Matysik die Ehrenurkunde und die blaue Ehrennadel entgegen. Und auch Bernhard Schmöckel freute sich über die Anerkennung, die ihm und auch seiner Frau entgegengebracht wurde.

Aber aller Anfang muss auch mal ein Ende haben. „Nach 50 Jahren Leitung möchte ich mich gerne Ende 2012 nur noch als Mitglied in die Reihen des Chores setzen. Daher suchen wir zum Ende des Jahres einen aktiven Chorleiter, für den die Musik mehr bedeutet als nur klingende Töne“, sagte Bernhard Schmöckel weiter. Abgerundet wurde die Festlichkeit durch ein gemeinsames Mittagessen im Gemeindehaus und mit weiteren musikalischen Genüssen durch den Kirchen- und Gospelchor.

von Eva Klein

Aus http://www.m-einegemeinde.de/haupt/aktuell/gemeindebrief/Gemeindebrief11-3.pdf

Hier steckt mehr drin als man zunächst vermutet


(Bild: PC Reckenfeld)
Der Posaunenchor Reckenfeld: Ein musikalisches Erlebnis für die Ohren, das die Gemeindemitglieder in Greven bereits zweimal im April erleben durften. Wir haben uns rar gemacht, aber der Posaunenchor lebt und in ihm lebt es, das konnte man bei den Gottesdiensten spüren. Pure vierstimmige Choralbegleitung ist nicht alles, was da dienstags abends geprobt und in den Gottesdiensten vorgetragen wird. Den Gemeindemitgliedern wurden in den Gottesdiensten neben der getragenen Kirchenmusik auch peppige Stücke zu Gehör gebracht; Modernes, das man unserem Chor vielleicht nicht zugetraut hätte. Zu wissen, dass wir die Menschen mit unserer Musik noch immer erreichen und sogar begeistern können, tut sehr gut. Der Applaus am Ende eines jeden Gottesdienstes zeugt davon.

Wir freuen uns, dass wir auch die Konfirmation in Greven und den Kantatengottesdienst in Reckenfeld im Mai mitgestalten durften.

Vom Posaunenchors Reckenfeld

Aus http://www.m-einegemeinde.de/haupt/aktuell/gemeindebrief/Gemeindebrief11-2.pdf

Zum Lobe Gottes und zur Freude der Menschen

Es herrscht eine freundschaftliche, lockere Atmosphäre beim Eintreffen der Musiker des Posaunenchores. Allwöchentlich kommen die Bläser in der Erlöserkirche dienstagabends um 19 Uhr zur Probe zusammen. Nach und nach nehmen sie auf ihren Stühlen Platz, die nach den einzelnen Stimmen (Sopran, Alt, Tenor und Bass) im Halbkreis aufgereiht sind. Dann stimmen sie ihre Instrumente. Die Mitglieder des Posaunenchores verbindet die Freude an der Musik – und die Freude am ehrenamtlichen Dienst für die Gemeinde, am musikalischen Lob Gottes. Aber ein kleiner Plausch darf nicht fehlen, denn da ist sich der Dirigent des Posaunenchores, Bernhard Schmöckel, sicher: Eine sterile Stimmung verhindert Geselligkeit und macht die Freude an der Probenarbeit zunichte.

Nahezu 50 Jahre

Seit nahezu 50 Jahren besteht der Posaunenchor nun schon unter der Leitung von Bernhard Schmöckel und trägt mit seiner Musik zur besonderen Gestaltung der Gottesdienste bei oder verschönert Feiertage und Gemeindefeste. Aber auch bei vielen anderen Veranstaltungen darf der Chor nicht fehlen. So gehören der Besuch und die Mitgestaltung des Kirchentages alle zwei Jahre zum festen Programm. Seit 1981 hat der Chor keinen Kirchentag verpasst und freut sich auf die gemeinsamen Proben und das große Gemeinschaftserlebnis beim jeweiligen Schlussauftritt aller anwesenden Chöre.

(Bild: Franziska Thiery)
Außerdem pflegt Bernhard Schmöckel gute Kontakte zu befreundeten Chören, mit denen ebenfalls gemeinsam trainiert wird. Dieser Austausch, weiß Schmöckel, bildet weiter und garantiert einen ständigen Fortschritt des Posaunenchores. Der geheime Schlüssel zu allem Erfolg ist aber natürlich das regelmäßige Proben. Bei der gemeinsamen Arbeit werden neue Stücke eingeübt oder an den bekannten Werken in den einzelnen Stimmen so lange gefeilt, bis sie sitzen.

Anfängerseminar in Glörsee

Für alle Anfänger oder Neumitglieder gibt es eine Anfängerprobezeit. Nach jeweiliger Absprache wird einmal in der Woche gemeinsam mit dem Chorleiter geübt und natürlich eigenständiges Lernen und Musizieren vorausgesetzt. Um die Motivation zu steigern, steht außerdem noch ein Anfängerseminar in Glörsee auf dem Plan. 'Wenn die neuausgebildeten Bläser und Bläserinnen davon zurückkehren, sind sie nicht mehr zu halten', freut sich Schmöckel in Erinnerung an den Enthusiasmus seiner vielen Schützlinge, die er in den letzten 50 Jahren ausgebildet hat.

Zurzeit besteht der Chor aus 16 Mitgliedern, fünf Frauen und zehn Männern, aber wie in vielen Vereinen bestehen auch hier Nachwuchssorgen. So fehlen zum Beispiel ein Tiefbass und mehrere Trompeten. 'Für Instrumente ist gesorgt', so Schmöckel, 'aber an Bläsern und Bläserinnen fehlt es'. Interessierte Musikfreunde können sich gerne mit ihm in Verbindung setzen oder dienstags einfach mal um 19.00 Uhr zur Probe kommen – ein bereicherndes und lebendiges Miteinander ist garantiert.

von Franziska Thiery

Aus http://www.westfaelische-nachrichten.de/
(11.05.2011)

Viel Freude - zu wenig Mitglieder

Reckenfeld - „Die Freude an der Musik verbindet“, ist sich Bernhard Schmöckel sicher. Vor sage und schreibe 49 Jahren hat er den Reckenfelder Posaunenchor gegründet und ist seitdem Leiter des Bläser-Ensembles. Ein Mann der ersten Stunde also, wie sonst nur noch Chormitglied Oswald Matysik.

(Bild: Stefan Bamberg)
Keine Frage, dieser Chor ist Schmöckels Leidenschaft. Dennoch gibt es ein Problem: „Uns fehlt es ein bisschen am Nachwuchs“, erläutert er. Besonders an einem Tiefbass und mehreren Trompeten mangelt es.

Aktuell sind es nur 14 Mitglieder aus Reckenfeld und Greven, die sich jeden Dienstag zwischen 19 und 21 Uhr zur Probe in der Erlöserkirche treffen, um fleißig Stücke aus Kirchenmusik, Klassik und auch Gospel einzuüben. „Wir sind für viele Arten von Musik offen“, betont Schmöckel und ermutigt Interessierte aller Altersklassen einfach mal vorbeizuschauen. Notenkenntnisse seien zwar erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.

h„Es besteht auch die Möglichkeit ein Blasinstrument zu erlernen“, verspricht Bernhard Schmöckel, der in den letzten fünf Jahrzehnten zahlreiche Bläserinnen und Bläser ausgebildet hat. Aktuell wirken zwei talentierte jugendliche Musiker im Chor mit, denen zusätzlich zu den Proben auch die Teilnahme an Weiterbildungsseminaren ermöglicht wird. „Spaß und Neugierde an der Musik sind das Entscheidende“, weiß Schmöckel um die wichtigsten Voraussetzungen bei potenziellen Neu-Mitgliedern.

Und genau das ist es auch, was der Posaunenchor bei seinen Auftritten verkörpert. Seit 1981 haben die Musiker keinen einzigen Kirchentag verpasst und auch die Kontakte zu befreundeten Chören aus ganz Deutschland werden gepflegt. Ohnehin werden Geselligkeit und Gemeinschaft groß geschrieben bei den Reckenfelder Bläsern: „Wir haben einen tollen Zusammenhalt und immer gute Stimmung im Chor“, sind sich die Musiker einig. Die Integration werde Neu-Mitgliedern also nicht schwerfallen und sogar Instrumente sind in ausreichender Zahl vorhanden, können aber auch selbst mitgebracht werden.

Der Posaunenchor probt jeden Dienstag von 19 bis 21 Uhr in der Reckenfelder Erlöserkirche.

von Stefan Bamberg